Was macht einen Menschen zur Persönlichkeit? Warum werden manche Menschen noch Jahrhunderte später in Schulbüchern namentlich genannt oder sind Prototyp für einen Spielfilm-„Helden“, während so viele andere Menschen offenkundig von der Nachwelt „vergessen“ worden sind? (Manchmal, tröstlicherweise, werden sie aber auch „wiederentdeckt“.) Weiterlesen

Ein Projekt der Völkerverständigung

Litauen ist am Ende der 1980er Jahre noch eine Teilrepublik der Sowjetunion, steht aber schon im Zeichen von Öffnung und bürgerlichem Engagement: Ein junger litauischer Redakteur berichtet von gemeinsamen deutsch-litauischen Bemühungen um ein prominentes Denkmal – für Ännchen von Tharau, eine Balladenfigur des 17. Jahrhunderts. Quelle öffnen

Jagd auf „Roter Oktober“

Sowjetrepublik – dies war ein Status, der in Litauen nur wenigen Menschen behagte. Klaipėda mit seinem Ostseehafen bot einen schmalen Türspalt zur Außenwelt. Im Kalten Krieg, als Grenzüberschreitungen zwischen Ost und West ein brisantes und höchst politisches Phänomen waren, bot die Geschichte von Jonas Pleškys idealen Stoff für einen Bestseller und Hollywood-Film. Quelle öffnen

Aufstieg durch Bildung

Die alteuropäische Gesellschaftsordnung wird oft als statisch dargestellt. Bauern, Adelige oder Handwerker bildeten eigene Stände und vererbten diesen Status an ihre Kinder. Gab es aber nicht doch auch Aufstiegschancen? Herzog Albrecht von Hohenzollern formulierte in seinem politischen Testament von 1567 eine sehr modern anmutende Idee: Aufstieg durch Bildung, und das gerade auch für die „undeutschen Preußen“. Quelle öffnen

Kein Friedensengel

Heute ist fast in Vergessenheit geraten, dass es früher einmal einen wahren Kult um die preußische Königin Luise gab. Ein Ereignis, das diesen Kult entscheidend anfachte, hatte seinen historischen Ort im „Pruzzenland“, im Friedenschluss von Tilsit zwischen dem russischen Zar Alexander I. und dem französischen Kaiser Napoleon. Luise versuchte, auf Napoleon einzuwirken, doch vergebens. Quelle öffnen

Ein Held der Sowjetunion

Als das nördliche „Pruzzenland“ 1945 an die Sowjetunion kam, waren sowjetische Schulbuchautoren und Historiker auf der Suche nach Persönlichkeiten aus dem eigenen Land, die in der Region gewirkt hatten. Dies sollte Sinn und Bindung stiften. Der in der heutigen Ukraine geborene General der Roten Armee Ivan Danilovič Černjachovskij erschien aus mehreren Gründen als geeignet. Quelle öffnen

Rasant und nachdenklich

Und noch mehr Stoff für einen Film

Die zwei Großen

Preußen romantisch

Film-Werbung für einen Pruzzen

Übersetzer im multiethnischen „Pruzzenland“