Das „Pruzzenland“ ist eine Region mit vielen Religionen und damit ein Beispiel dafür, dass erfahrene und erlebte, wenn auch nicht immer konfliktfreie Vielfalt ein Bewusstsein von Zusammengehörigkeit bewirken kann. Weiterlesen

Eine Kirche für Jäger

Kopftuchträgerinnen

Vergessene Erinnerung an den Ersten Weltkrieg

Kirchenlieder als politisches Signal

Wie erging es den Deutschen, die nach 1945 im „Pruzzenland“ geblieben waren? Der katholische Messdiener Johannes Gehrmann erzählt von den großen Veränderungen, die durch die Einführung der polnischen Sprache und der polnischen kulturellen Traditionen, aber auch des kommunistischen Systems ausgelöst wurden. Quelle öffnen

Der Weg der Bischöfe

Ein nicht ganz reibungsloses Wiedersehen

Ausreisen oder bleiben? Diese Frage bewegte viele Ermländer und Masuren nach 1945. Auch in den Kirchengemeinden entstanden darüber Spannungen und Konflikte, wie Ernst Langkau nicht nur bei seiner Ausreise in den 1970er Jahren, sondern auch bei einem erneuten Besuch im freien Polen in den 1990er Jahren bemerken musste. Quelle öffnen

Glauben leben im Kommunismus

Im sowjetischen „Pruzzenland“ war es keine Selbstverständlichkeit, seine Religion auszuüben. Es fanden sich allerdings vereinzelte, kleine Freiräume, die Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft für ihren Glauben zu nutzen wussten. Quelle öffnen

Eine kleine Kapelle in den Glaubenskämpfen der Frühen Neuzeit

Die Frühe Neuzeit war in Religionsfragen eine sehr bewegte Zeit. In einem Teil des „Pruzzenlandes“, im Herzogtum Preußen, galt seit 1525 der protestantische Glaube. Das Ermland dagegen blieb katholisch, ebenso wie Polen-Litauen, obwohl es hier zeitweise starke protestantische Einflüsse gab. Wie diese religiösen Verwicklungen vor Ort aussehen konnten, zeigt die Geschichte einer kleinen Kapelle in der Nähe von Tilsit. Quelle öffnen

Toleranz, neu belebt

Die Fronten schienen lange Zeit klar, gerade auch in Schulbüchern: Dem katholischen Polen stand seit Einführung der Reformation 1525 ein protestantisches Preußen gegenüber. Erst seit der nationale Übereifer des 19. und 20. Jahrhunderts etwas beiseitegeschoben ist, ist religiöse Toleranz wieder ein Ausgangspunkt, um die Geschichte einer Nachbarschaft in Mitteleuropa neu zu denken. Quelle öffnen

Internationale Aufbauhilfe

Fast geben sie sich gegenseitig die Klinke in die Hand: Die vielen geistlichen Würdenträger aus Deutschland, Litauen, Polen oder Weißrussland, die nach dem Ende der Sowjetunion im Gebiet Kaliningrad am Wiederaufbau von religiösen Gemeinden und Einrichtungen mitwirken möchten. Von den ersten Neuanfängen katholischer Gemeinden berichtet der litauische Priester Anupras Gauronskas. Quelle öffnen